Universitäre Angelegenheiten

Falls du eine Frage hast, die private Angelegenheiten betrifft (bspw. Miete, Anstellungsverhältnisse etc.), klicke hier.

Nachfolgend findest du ausführliche Leitfaden zu den betreffenden Verfahren:
• Rekursverfahren (DE)
• Appeal proceeding (EN)
• Disziplinarverfahren (DE)
• Disciplinary proceeding (EN)
• Musterrekurs


Recht auf Prüfungseinsicht

Genau genommen handelt es sich nicht um ein Recht auf Prüfungseinsicht, sondern um
das Recht auf Akteneinsicht. Das Recht auf Akteneinsicht ist Teil des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) und damit ein verfassungsmässiges Grundrecht. Die Akteneinsicht darf nur ver- weigert werden, wenn es wichtige öffentliche oder private Geheimhaltungsinteressen erfor- dern (Art. 16 VRP SG). Der Mehraufwand für den Dozierenden bzw. die Prüfungsbehörde stellt keinen ausreichenden Grund dar, um die Einsicht zu verweigern.

Wer kann das Recht auf Prüfungseinsicht geltend machen?

Jeder Prüfungsabsolvent kann das Recht auf Prüfungseinsicht geltend machen. Normaler- weise sieht die Universität selbst Termine für die Prüfungseinsicht vor und kommuniziert diese über das StudentWeb.

Was tun, wenn ich nicht selbst zur Prüfungseinsicht erscheinen kann?

Grundsätzlich muss der Prüfungsabsolvent persönlich zur Prüfungseinsicht erscheinen. Du kannst jedoch auch eine andere Person zur Prüfungseinsicht an deiner Stelle schicken. Dazu musst du dieser Person eine schriftliche Vollmacht erteilen. Es kann sein, dass sich diese Per- son vor Ort ausweisen muss.

Falls du den offiziellen Termin aus triftigen Gründen (bspw. Krankheit, Todesfall etc.) nicht wahrnehmen kannst, hast du ein Recht auf einen gesonderten Termin (unabhängig davon, ob du eine andere Person hättest bevollmächtigen können). Ein postalischer oder elektroni- scher Versand der Prüfung an den Absolvierenden wird nur in Ausnahmefällen genehmigt.

Wie muss die Prüfungseinsicht ausgestaltet sein?

Insbesondere die Dauer der Prüfungseinsicht muss so gestaltet sein, dass die gründliche Durchsicht der Prüfung möglich ist. Falls dies in Deiner Prüfungseinsicht nicht der Fall war, wende Dich bitte an interessenvertretung@shsg.ch.

Was darf ich einsehen?

Das Recht auf Einsicht beinhaltet gemäss Art. 8 AB Studium insbesondere:

  1. a)  das Recht auf Verbeiständung oder Vertretung mit Vollmacht bei der Prüfungsein- sicht durch eine Person;

  2. b)  die Einsichtnahme in die Prüfungsfragen, die eigenen Prüfungsantworten, die Punk- teverteilung sowie die Notenskala;

  3. c)  die Einsichtnahme in die Musterlösung, wenn in der Musterlösung die Bewertung festgelegt ist und kein separates Bewertungsraster vorliegt;

  4. d)  das Recht, bei der Prüfungseinsicht Notizen anzufertigen und die Prüfungs- und Ver- anstaltungsliteratur mitzubringen und zu verwenden;

  5. e)  die eigenen Prüfungsunterlagen zu fotografieren oder gegen eine Verwaltungsgebühr eine Kopie oder einen Scan davon zu erhalten. Dieser Anspruch besteht bei Multiple- Choice-Prüfungsteilen nicht. Die prüfungsverantwortliche Lehrperson kann die Bewil- ligung erteilen.

Auf jeden Fall sollte der Korrekturmassstab klar ersichtlich sein. Bei rotstiftlosen Korrekturen muss der verantwortliche Dozent die Bewertung der Antwort im Rahmen des rechtlichen Gehörs erklären können.

Was passiert, wenn ich noch Punkte in der Einsicht finde?

Das Verfahren bei einem Gesuch um Notenkorrektur kommt nur zum Zuge, wenn zweifellos ein offensichtliches und objektives Versehen vorliegt (z.B. wenn vergessen wurde, eine Auf- gabe zu korrigieren; wenn die Punkte falsch zusammengezählt worden sind; wenn die No- tenskala falsch abgelesen wurde). Wenn ein solches Versehen vorliegt, können die Dozieren- den (nicht die Studierenden!) ein Gesuch um Notenkorrektur an den Studiensekretär richten mit der Folge, dass die Notenverfgung korrigiert wird. Ist der Dozierende nicht bereit, diese Punkte anzuerkennen bleibt dir nur die Möglichkeit, einen Rekurs einzureichen. Da es sich um zwei unterschiedliche Verfahren handelt, kann parallel ein Rekurs und ein Gesuch um Notenkorrektur eingelegt werden. Die Studierenden haben keinen Anspruch auf die Stel- lung eines Gesuches um Notenkorrektur durch den Dozierenden. Verzichtet man auf einen Rekurs, weil die Dozierenden Entgegenkommen signalisieren und ein Gesuch um Notenkor- rektur in Aussicht stellen, kann man nach Ablauf der Rekursfrist nichts mehr unternehmen falls es sich die Dozierenden anders überlegen würden.

Rekursverfahren:

Gegen jede Prüfungsleistung, die an der Universität St.Gallen abgelegt wird, kann Rekurs eingelegt werden. Der Rekurs kann also gegen mündliche und schriftliche Prüfungen, Einzel- und Gruppenleistungen sowie nicht bestandene und auch bestandene Prüfungen eingelegt werden.

Rekurse gegen Notenentscheide kann die Rekurskommission lediglich auf Rechtswidrigkeit überprüfen (Art. 45 Universitätsgesetz); eine Ermessensüberprüfung ist somit von Gesetzes wegen ausgeschlossen. Die Rekurskommission soll ihre Beurteilung nicht an die Stelle derjenigen der fachkundigen Prüfungsinstanz setzen. Mögliche Rekursgründe sind somit faktisch Willkür in der Bewertung sowie schwerwiegende Verfahrensmängel.

Willkür:

Willkür ist eine objektiv schwerwiegende Rechtsverletzung durch die Behörde. Unter Will- kür versteht man ein unverständliches, nicht nachvollziehbares, durch keine vernünftigen Argumente getragenes Verhalten der Behörden. Als anschauliche Faustregel kann man sich merken, dass der Fehler ins Auge springen muss.

Mögliche Fälle von Willkür:

  • Unvollständige Korrektur (Hier besteht die Möglichkeit eines Gesuchs um Notenkor- rektur);

  • Falsche Addition von Punkten (Hier besteht die Möglichkeit eines Gesuchs um Noten- korrektur);

  • Fragen zu offensichtlich nicht prüfungsrelevanten Themenkreisen;

  • Korrektur nach Musterlösung, wenn auch alternative Lösungsvariante offensichtlich

    richtig ist (mit Ausnahme von Fällen, wo als Antwort offensichtlich ein bestimmter

    Begriff erwartet wird);

  • Mehrfach bestrafter Folgefehler.

 

Flle ohne Willkr:

Folgende Fälle liegen im Ermessen der prüfenden Dozierenden und stellen somit keine Fälle von Willkür dar:

  • Bewertung der Antworten zu offen gestellten Fragen (nicht Multiple-Choice- Fragen);

  • Gewichtung innerhalb der Aufgabe;

  • Gewichtung einzelner Prüfungsteile;

  • Festsetzung der Bewertung / Notentabelle;

  • Prüfungsrelevanter Stoff wird nicht abgefragt.

    Ein Rekurs ist nur dann erfolgversprechend, wenn man einen objektiven Fehler nachweisen kann, der für die beanstandete Notengebung kausal war. Rechtsfolge eines Willkürtatbe- standes ist die Neukorrektur der Prüfung, verbunden mit einer Neubewertung der Prüfungs- leistung.
     

Wesentlicher Verfahrensmangel:

Ein wesentlicher Verfahrensmängel stellt ebenfalls einen Fall von Willkür dar, unterscheidet

sich aber in seinen Rechtfolgen.

Beispiele für wesentliche Verfahrensmängel:

  • Prüfungsteil zu einem nichtrelevanten Themenbereich;

  • massive Unterschreitung der Prüfungsdauer;

  • unterschiedliche Zulassung von Hilfsmittel in verschiedenen Prüfungsräumen, sofern

    damit für den Prüfungsausgang wesentliche Verzerrungen entstanden sind.

    Der Verfahrensmangel muss für die Notengebung kausal gewesen sein. Der Rekurrent bean- tragt in diesem Fall die Annullierung der Prüfung. Eine Verbesserung der Note kommt nicht in Frage, sondern die Prüfung muss wiederholt werden.

 

Verfahrensablauf

Falls ein Fall von Willkür oder einem Verfahrensmangel vorliegt, kann ein Rekurs eingereicht werden. Dafür muss der Rekurrent ein Rekursschreiben verfassen und innerhalb der Rekursfrist bei der Rekurskommission einreichen und einen Kostenvorschuss von 250.- tätigen.

Kann die Rekursfrist aus einem triftigen Grund nicht eingehalten werden, besteht die Mög- lichkeit, innert dieser Frist eine Nachfrist zu beantragen: Das Gesuch muss schriftlich beim Sekretariat der Rekurskommission (Guisanstr. 1a, Frau Susanne Bär), eingereicht werden. Dies kann per eingeschriebenen Brief oder per E-Mail (susanne.baer@unisg.ch) erfolgen. Das Gesuch muss eine kurze Begründung, eine Aufzählung der betreffenden Fächer (es sind auch mehrere möglich), sowie die gewünschte neue Deadline enthalten. Zudem ist eine Kopie der Notenverfügung beizulegen (auch in digitaler Form möglich).

Sind alle Eintretensvoraussetzungen erfüllt, wird auf den Rekurs eingetreten und das Rekursverfahren "eröffnet". Zunächst wird von der Rekurskommission eine Stellungnahme des betroffenen Dozenten eingeholt und dir weitergeleitet. Wenn du möchtest, kannst du, basierend auf der Stellungnahme des Dozenten, deine Rekursschrift ergänzen. Danach wird die "Beweisaufnahme" geschlossen, die Rekurskommission tagt und entscheidet über deinen Rekurs. Gewinnst du das Rekursverfahren, wird die Prüfung neu korrigiert oder eine Wiederholung der Prüfung angeordnet. Ausserdem erhältst du deinen Kostenvorschuss zurück. Verlierst du das Rekursverfahren ändert sich die Bewertung deiner Prüfungsleistung nicht und Dein Kostenvorschuss wird einbehalten. Du kannst das Verfahren aber an die nächste Instanz (Universitätsrat) weiterziehen. Dort wiederholt sich das Prozedere weitgehend.

Erfolgschancen

Bei Prüfungen mit offenen Fragen wird eher wenigen Rekursen stattgegeben, wenn die Re- kurskommission inhaltlich eine Neu- oder Nachkorrektur vornehmen soll, da die Rekurskom- mission nicht ihr Ermessen an die Stelle desjenigen des Dozenten stellen möchte.

Bei Prüfungen im Multiple-Choice-Format ist die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Rekurs dagegen eingelegt werden kann, sehr klein. Die Fragen in diesem Format sind oft so gestellt, dass ein Rekurs dagegen praktisch unmöglich ist. Ein erfolgreicher Rekurs ist möglich, wenn aufgezeigt werden kann, dass die Frage und/oder Antworten unklar oder widersprüchlich formuliert sind.

Bei wissenschaftlichen Arbeiten sind die Erfolgschancen relativ klein, wenn es sich um eine inhaltliche Neubewertung durch die Rekurskommission handelt. Dies aus dem Grund, dass die Rekurskommission ihr Ermessen nicht vor das des Dozenten stellen will. Erfolgschancen sind vorhanden, wenn es sich um Fehler im Prüfungsverfahren seitens des Dozenten han- delt. Zu solchen Fehlern gehört unter anderem die mangelhafte Betreuung durch den Dozenten. Ein Beispiel hierfür ist, wenn der Dozent die Disposition oder den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit für gut befindet, daran bei der Bewertung später aber Kritik anbringt und dafür Punkte abzieht. Dies stellt einen Fall eines Verstosses gegen Treu und Glauben dar. Ebenso kann es sein, dass der Dozent seiner Begründungspflicht nicht nachgekommen ist, resp. nicht nachkommen kann. Der Dozent hat bei wissenschaftlichen Arbeiten seine Be- wertungen zu dokumentieren. Wenn dieses Protokoll im Nachhinein nicht eingesehen wer- den kann oder inhaltlich mangelhaft ist, dann stellt dies einen Fehler im Prüfungsverfahren dar. Wenn der Nachweis von Fehlern im Prüfungsverfahren nicht gelingt, sind die Erfolgs- chancen für einen Rekurs klein.

Bei mündlichen Prüfungen sind die Erfolgschancen relativ klein, wenn es um eine inhaltliche Neubewertung durch die Rekurskommission handelt. Erfolgschancen sind hingegen vorhan- den, wenn der Dozent seiner Begründungspflicht nicht nachgekommen ist, resp. nicht nach- kommen kann. Der Dozent hat bei mündlichen Prüfungen den Ablauf der Prüfung und die Aussagen des Probanden zu dokumentieren. Wenn dieses Protokoll im Nachhinein nicht ein- gesehen werden kann oder inhaltlich mangelhaft ist, dann stellt dies einen Fehler im Prüfungsverfahren dar. Wenn der Nachweis von Fehlern im Prüfungsverfahren nicht gelingt, sind die Erfolgschancen für einen Rekurs klein.

Disziplinarverfahren

Die Universität St. Gallen fordert von jedem Studenten im Rahmen des Studiums verantwor- tungsvolles Handeln und das Beachten der Ordnung der Universität. Falls ein Student gegen diese Regeln verstösst, kann dieses Verhalten in der Form einer Disziplinarmassnahme ge- ahndet werden. Da ein Disziplinarverfahren von der Schwere des Vergehens abhängig ist, können Verfahrensart und Sanktionen von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich sein.

Disziplinargrnde

Laut Art. 36 des Universitätsgesetzes werden Disziplinarfehler als schuldhafte Verstösse ge- gen die Ordnung an der Universität definiert. Es gibt drei wichtige Fallgruppen, welche als Disziplinarfehler geahndet werden können. Dies sind die Behinderung von Personen an der Erfüllung ihrer Aufgaben an der Universität, das Stören von Veranstaltungen und Unehr- lichkeit an Prüfungen.

Unter den Begriff der Unehrlichkeit an Prüfungen fallen unter anderem das Spicken an Prü- fungen, das Verwenden von nicht merkblattkonformen Hilfsmitteln wie unerlaubten Ta- schenrechnern, das Schreiben nach Ende der Prüfungszeit, etc. Bei Unehrlichkeit an Prüfun- gen kann der Verstoss je nach Schwere des Vergehens mit einem Verweis, einem Notenab- zug oder der Note 1.0 gebüsst werden. Handelt es sich um ein besonders schweres Verge- hen kann auch ein Disziplinarverfahren vor der Disziplinarkommission eröffnet werden.

Ein weiterer gravierender Verstoss gegen die Ordnung der Universität stellen Plagiate dar. Erhärtet sich der Verdacht eines Plagiates, z.B. durch das Überprüfen der Arbeit mit einer Plagiat-Software, kommt es zu einem Verfahren vor der Disziplinarkommission. In diesem Zusammenhang gilt zu beachten, dass Seminararbeiten stichprobenartig, B.A-, M.A.- und Doktorarbeiten auf jeden Fall auf Plagiate überprüft werden.

Unter den Begriff der Behinderung von Personen an der Erfüllung ihrer Aufgaben fällt insb. das Weiterschreiben nach dem offiziellen Prüfungsende.

Verfahrensablauf

Verfahren durch den Studiensekretär:

Der Studiensekretr trifft laut Art. 77 des Universitätsstatuts an schriftlichen Prüfungen dis- ziplinarische Entscheidungen. Je nach Schwere der Pflichtwidrigkeit ist der Studiensekretär dazu ermächtigt einen Notenabzug, die Verfügung der Note 1.0 und die Verfügung eines disziplinarischen Verweises zu verhängen. Kleinere Verstösse gegen die Prüfungsordnung, welche von den Studierenden nicht bestritten werden, werden vom Studiensekretär geahndet. Für Verfahren, welche der Studiensekretär alleine abhandelt, werden in der Regel keine Kosten festgesetzt. Ein solches Verfahren wird überwiegend schriftlich und relativ zügig abgehandelt.

Verfahren durch die Disziplinarskommission:

Wird die Schuld bestritten oder ist das Vergehen besonders schwer, kann der Rektor auf An- trag des Studiensekretärs ein Disziplinarverfahren bei der Disziplinarkommission beantragen. Die Rechtsfolge eines Disziplinarverfahrens kann nach Art. 37 des Universitätsgesetzes je nach Schwere des Vergehens unterschiedlich hart ausfallen.

Folgende Massnahmen sind möglich:

  • mündlicher Verweis;

  • schriftlicher Verweis;

  • Wegweisung aus einer Prüfung bei Unehrlichkeit;

  • Geldleistung;

  • Androhung des Ausschlusses von Lehrveranstaltungen oder von der Universität;

  • Ausschluss von Lehrveranstaltungen für das laufende und längstens das folgende Stu-

    dienjahr;

  • Ausschluss von der Universität für längstens drei Jahre.

Im Verfahren vor der Disziplinarkommission werden im Falle eines Unterliegens Verfahrens- gebühren erhoben. Zu beachten ist, dass dieses Verfahren mit drei bis sechs Monaten sehr langwierig ist und dadurch auch kostspielig sein kann.

Falls ein Verfahren eingeleitet wird, wird dem/der Beschuldigten im Rahmen des rechtlichen Gehörs die Möglichkeit gewährt, sich zu den Anschuldigungen zu äussern. Äussert sich der Beschuldige in diesem Zeitraum nicht oder lässt er die Frist verstreichen, wird dies als Ver- zicht auf rechtliches Gehör gewertet.

Gemäss Art. 8 des Disziplinargesetzes kann ein Disziplinarfehler nur verfolgt werden, wenn die Disziplinarbehörde (d.h. entweder der Studiensekretär oder die Disziplinarkommission) die Untersuchung innert drei Monaten anordnet, nachdem ihr der Disziplinarfehler und der Fehlbare bekanntgeworden sind.

Erfolgschancen

Über die Erfolgschancen ein Disziplinarverfahren zu gewinnen, kann keine allgemeine Prog- nose abgegeben werden. Falls sich der Studierende jedoch bewusst ist, dass er gegen die Re- geln der Universität (absichtlich oder unabsichtlich) verstossen hat, sollte er sich im Verfah- ren kooperativ zeigen. Zeigen Studierende z.B. im Rahmen des rechtlichen Gehörs Reue und entschuldigen sich für ihre Tat, dann wird dies bei der Festsetzung des Strafmasses in der Re- gel berücksichtigt. Meistens ist es kontraproduktiv stichhaltige Vorwürfe oder eine eindeu- tige Faktenlage im Rahmen des Verfahrens abzustreiten.

Du hast weitere Fragen?

Wenn du weitere Fragen hast oder eine konkrete Hilfestellung in deinem Fall benötigst darfst du dich jederzeit bei rekursberatung@shsg.ch melden.