Managing Climate Solutions (MaCS-HSG) – Neues Master Zertifikat @HSG

Das Zertifikatsprogramm MaCS-HSG stellt sich einer der grössten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel ist inzwischen gesellschaftlich allgemein anerkannt und dessen Folgen, wie bspw. extreme Hitzewellen, Dürren und steigende Meeresspiegel für unsere Umwelt immer stärker spürbar. Aber mit welchen Lösungen kann der Klimawandel erfolgreich bekämpft werden? 

Dies ist die Schlüsselfrage, die von künftigen Führungskräften in Wirtschaft und Gesellschaft beantwortet werden muss. In Zukunft wird es für Wirtschaftsakteure von höchster Relevanz sein, solche Lösungen zu präsentieren und auch umsetzten zu können. Durch die Zusatzqualifikation "Managing Climate Solutions" werden die Studierenden ihr Kern-Masterprogramm an der Universität St. Gallen mit spezifischen Kursen ergänzen, die sie befähigen, das Ausmass der Herausforderung zu verstehen, die Bandbreite möglicher Lösungen zu erforschen und anzuwenden, verhaltensorientierte Strategien zu entwickeln und eine positive Zukunft in einer kohlenstoffarmen Welt mit zu gestalten. Zukünftige Arbeitgeber erkennen durch das MaCS-Zertifikat, dass Sie das nötige Wissen sowie die nötigen Werkzeuge mitbringen, um erfolgreich Klimalösungen in Ihrem Unternehmen oder anderen Organisationen zu realisieren. 

Das Programm startet zum ersten Mal im Herbstsemester 2020, steht allen Masterstudierenden der HSG offen und kann innerhalb von mindestens zwei Semestern absolviert werden. Der gesamte Umfang des MaCS-Programms umfasst 24 ETCS Punkte. Das Programm besteht aus 3 Blöcken. Der erste Block ist der Einführungskurs "Climate Solutions 101 (5 ETCS)" im Herbstsemester, der einen physischen Kick-off mit Blended-Learning-Elementen und einem Kompaktkurs in der zweiten Woche der Semesterferien (Break) kombiniert. Der zweite Block umfasst eine Reihe von Wahlkursen (16 ETCS total) aus verschiedenen Masterprogrammen der Universität St. Gallen. Diese Wahlkurse können aus den drei Kernbereichen (1) Klima und Nachhaltigkeit, (2) Energiewende & Governance und (3) kohlenstoffarme Innovation ausgewählt werden. Die Studierenden müssen mindestens einen Kurs pro Kernbereich absolvieren. Der dritte Block umfasst den Pflichtkurs "Multidisciplinary Perspectives on Climate Solutions (3 ETCS)" im Frühjahrssemester, in dem die Studierenden eine spezifische Klimalösung in der Praxis umsetzen werden. Die Gestaltung des Programms erlaubt es, die Wahlfächer teilweise für den Master-Hauptabschluss der Studierenden anzurechnen. Somit müssen Sie nicht 24 ETCS zusätzlich machen. Wie viele ETCS Punkte aus dem zweiten Block für Ihren Master angerechnet werden können, ist von Ihrem Masterstudium abhängig. 

Anmeldeschluss für Ihre Bewerbung ist der 30. Juni. Weitere Informationen zu MaCS finden Sie in unserem kurzen MaCS-Video sowie weitere Details zur Bewerbung auf der MaCS-Homepage.

Autor: Alexander Stauch, 25.05.2020


Psychologische Unterstützung während der Corona-Krise

Im Seminar „Keeping sane during quarantine“ mit Dr. Florian Schultz, dem Vorsitzenden der psychologischen Beratungsstelle an der Universität St. Gallen, wurden die Studierenden über den richtigen Umgang mit der aktuellen Situation informiert und konnten auch selbst konkrete Fragen stellen. Dabei wurden unter anderem Tipps präsentiert, wie die Studierenden ihre Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten können und selbst „am Steuer bleiben“, um einer Überwältigung durch die Corona-Krise entgegen zu treten. In dieser Zeit ist es daher wichtig, grosse Herausforderungen, wie die Einschränkung der Lebensweise und sozialen Kontakte, mit unseren eigenen Ressourcen bestmöglich zu bewältigen. Vielen fehlt vor allem die Wertschätzung der Mitmenschen sowie die reale Interaktion untereinander. Als soziale Wesen ziehen wir Kraft und Sinn daraus, auch andere zu unterstützen. Fehlt dies im Alltag stellt sich unter Umständen ein Gefühl der Langeweile, Verlust von Sinnhaftigkeit und Selbstwert sowie Einsamkeit ein. Wichtig ist daher sich nicht auf die eigene Willenskraft verlassen, um aus diesem „Tief“ zu entkommen, sondern zu reflektieren und zu akzeptieren, dass die Bewältigung der momentanen Situation eine Herausforderung darstellt, deren Bewältigung Energie und Aufmerksamkeit braucht. Oft hilft es, die Krise auch als Chance zu sehen sich persönlich weiterzuentwickeln und mit der Situation zu wachsen.

Essenziell für die Bewältigung der aktuellen Situation ist die Entwicklung von Routinen. Anstatt nach dem Aufstehen auf Eurem Smartphone durch den Instagram-Feed zu scrollen, wäre es besser etwas zu lesen. Eine weitere Idee ist, sich morgens seine Träume oder einfach Tagesziele aufzuschreiben, welche Ihr bis zum Abend erledigen wollt. Vielen hilft auch eine „To do Liste“. Auch Morgensport ist eine sinnvolle Variante, um energiegeladen in den Tag zu starten. Nehmt Euch im Laufe des Tages bewusst Zeit, um bei einer Tasse Kaffee Selbstreflexion zu betreiben. Überlegt Euch, was Ihr in letzter Zeit Bemerkenswertes erlebt habt, was Ihr für jemand anderes getan habt, oder was Ihr heute besser machen könnt als gestern. So könnt Ihr Euch ein gewisses Gerüst schaffen und gut in den Tag starten.

Wollt Ihr effektive Arbeitsroutinen schaffen, ist es wichtig, dass Ihr Euch so verhaltet, als würdet Ihr tatsächlich noch an der Uni sein oder zur Arbeit gehen. Dazu gehört auch, die Jogginghose wegzulassen und sich ins Arbeitsoutfit zu werfen. Um soziale Ressourcen zu aktivieren, kann es hilfreich sein, soziale Normalität zu simulieren. Macht Euch Online-Termine mit euren Kollegen, Freunden und der Familie aus (Kochen, Essen, Feiern, Arbeiten) und probiert, diese auch wirklich wahrzunehmen. Versucht ein Mindestmass an Spannung im Alltag zu halten und Euch regelmässig selbst zu mobilisieren, auch wenn das Finden eines Rhythmus oft schwierig ist. Dennoch ist es völlig okay, sich einzugestehen, dass die Produktivität im Vergleich zu vor der Quarantäne langfristig eher nicht gehalten werden kann.

Damit Ihr Euren Mitbewohnern bzw. Eurer Familie nicht auf die Nerven geht, ist es vor allem wichtig, Auseinandersetzungen richtig zu führen. Momentan sitzen wir alle eng aufeinander, häufigere Auseinandersetzungen sind in diesem Kontext völlig normal. Die Art wie man streitet ist dabei jedoch entscheidend. Versucht nicht zu verallgemeinern, sondern Probleme konkret zu benennen. Sprecht Euren Konfliktpartner direkt in der „Ich-Form“ an: „Auf mich wirkt das so und so…“. Wichtig ist auch euren Mitmenschen zuzugestehen sich mal zurückzuziehen.

Wenn Ihr unerwünschtes Suchtverhalten (Alkohol, Social Media) vermeiden wollt, vertraut nicht allein auf Eure Willenskraft. Verhandelt nicht mit Euch selbst, sondern versperrt Euch den Zugang zu solchen Mitteln, denn es lässt sich schwerlich ein Bier trinken, wenn kein Bier zuhause ist. Motiviert Euch gemeinsam mit Euren Peers, etwas zu tun, um anstelle des Suchtverhaltens andere Aktivitäten zu setzen. Im Allgemeinen ist es oft hilfreich sich Trigger für unerwünschtes Verhalten aufschreiben und bewusst zu werden, wie man dieses Verhalten unterbrechen kann.

Generell gilt: Lasst euch nicht runterziehen, alles geht vorbei – so auch die Coronakrise. Take it step by step, denkt darüber nach was Ihr besser machen wollt und orientiert Euch daran, um für Euch selbst das individuell beste Umfeld zu schaffen. Ihr seid dabei aber nicht alleine, kontaktiert Freunde, Kollegen und Familie und lasst Euch helfen – we‘re all in this together!

Das ganze Seminar wurde auf deutsch aufgezeichnet und kann in diesem Team nachgeschaut werden.

Autor: Lorenz Oberrauch, 09.04.2020


Onlinekurse Evaluation

Bei der Instagram-Evaluation bezüglich der kürzlich eingeführten E-Learning Klassen über Canvas und Zoom äusserten sich die Studierenden grösstenteils positiv über die Umstellung. Konkret wurde dabei die gute Organisation der Einheiten sowie der nun stärker stattfindende Austausch zwischen Vortragenden und Studierenden als erfreulich wahrgenommen. Ebenfalls wurde die Eignung des Tools Zoom für Gruppenarbeiten hervorgehoben, welches für die Studierenden auch generell einen guten Ersatz für den Präsenzunterricht bietet. Zusätzlich äusserte das Gros der Befragten Dank an die Lehrpersonen, welche schnell und flexibel auf die veränderte Lehrsituation reagierten.

Verbesserungsvorschläge äusserten die Studierenden hinsichtlich der Verwendung von Zoom statt Canvas, da dieses dem „Conference Tool“ deutlich überlegen sei. Skeptisch zeigten sich viele ebenso bei der permanenten Notwendigkeit, ständig vor dem Computer sitzen zu müssen, sowie hinsichtlich der gestiegenen „Workload“, die aus den intensiveren Einheiten resultiert. Auch die Schwierigkeit, sich über einen längeren Zeitraum vor dem Screen konzentrieren zu können wurde hervorgehoben. Zudem besteht der Wunsch, die Videos auch downloaden zu können, was eine freiere Einteilung des Lernpensums ermöglichen würde. Bezüglich der Leistungserbringung wurde von den Studierenden vermehrt die Bitte zum Umstieg von schriftlichen Arbeiten (Paper) auf Onlineprüfungen geäussert.

Angesprochen auf vorhandene Probleme im E-Learning, gaben die Studierenden zu Protokoll, dass keine Bundesstaatsrecht-Veranstaltungen existierten. Ebenso scheinen sich nicht alle Dozenten in ausreichendem Masse mit den E-Learning-Systemen auszukennen und nutzen daher nicht alle Tools (z.B. Zeichenfunktion). Auch hinsichtlich der Qualität scheint es laut Auskunft der Studierenden regelmässig zu Fehlfunktionen aufgrund schlechter Internetverbindung zu kommen, worunter nicht zuletzt die Motivation der ZuhörerInnen leidet. Besonders bei den Sprachfächern fürchten einige um die Qualität des Unterrichts, da diese unter dem bestehenden Format leidet (Aussprache kann nur schwer geübt werden). Weil sich einige Studierende aufgrund der momentanen Situation sowohl freiwillig als auch verpflichtend gesellschaftlich engagieren (z.B. Militärdienst), besteht zudem die Notwendigkeit, Aufzeichnungen länger als 30 Tage verfügbar zu machen.

Die eben präsentierten Ergebnisse wurden von SHSG-Präsident Florian Wußmann am 27.03.20 in die Sitzung der Corona-Taskforce eingebracht. 

Danke für euer Feedback!

Autor: Lorenz Oberrauch, 02.04.2020


Kursanpassungen: "Fundamentals and Methods of Computer Science for Business Studies"

Die Interessenvertretung der Studentenschaft hat sich im Rahmen diverser Rückmeldungen im letzten Jahr mit der Programmleitung des BBWL und den Verantwortlichen des Kurses «Fundamentals and Methods of Computer Science for Business Studies» zusammengesetzt um den Status Quo der Veranstaltung zu besprechen. Die Studentenschaft hat nach der ad-hoc Einführung eines SHSG-Computer Science Tutorats, zur Unterstützung der BWL-Studierenden, basierend auf einer Evaluation unter den Teilnehmenden Handlungsempfehlungen verfasst, welche wir den Verantwortlichen zukommen liessen. Dabei kristallisierten sich insbesondere drei Kernprobleme heraus:

  1. Kongruenz von theoretischen Grundlagen und wöchentlichen Assignments: Viele Studierende gaben an, dass der Stoff in den Veranstaltungen nicht klar genug vermittelt wird, und dass keine Verbindung zwischen den Vorlesungen und den Assignments bestehe.
  2. Überforderung der Studierenden: Studierende gaben an, dass mehr Fokus auf die Grundlagen gewünscht sei; viele für einen erfolgreichen Lernprozess essentielle Zwischenschritte würden einfach übersprungen bzw. vorausgesetzt werden. Ausserdem seien die Erwartungen zu hoch, dies äussere sich besonders in den Assignments, welche für einen «Einführungskurs» viel zu kompliziert seien; der Syllabus würde von einem falschen bzw. zu hohen Kenntnisstand der Studierenden ausgehen.
  3. SHSG-Computer Science Tutorat als ergänzendes Angebot: Ein Tutorat, wie jenes der SHSG, sei hilfreich. Weiter wurde von einigen Studierenden gewünscht, dass die Übungen bzw. Tutoratsveranstaltungen in kleinen Gruppen abgehalten werden.

Nach dem Erhalt unserer Handlungsempfehlungen hat sich Prof. Dr. Simon Mayer mit den konkreten Umsetzungen für das FS20 wieder bei der Studentenschaft gemeldet. Diese beinhalten u.a. folgende Punkte:

  • Tutoratsgestaltung: Im HS19 waren die Tutorate mit der Einführung der neuen Übungen, der Besprechung der vergangenen Übung, der Besprechung weiterer Stoffteile und dem eigentlichen Tutorat (= der Unterstützung der Studierenden bei der Lösung der Aufgaben) betraut. Wir haben möglichst viele dieser Elemente nun in die Vorlesung überführt sodass in den Tutoraten im FS20 deutlich mehr Zeit bleiben wird, um auf Fragen der Studierenden einzugehen. Wir haben ausserdem die Zahl der von uns eingesetzten Tutoren auf 32 Personen erhöht. Davon sind 27 bestimmten Räumen zugewiesen und 5 weitere agieren als «Springer» und werden dort unterstützen, wo am meisten Bedarf besteht. Wichtig ist, dass die Studierenden diese Angebote auch wahrnehmen.
  • Kongruenz Theorie/Praxis: Dieselbe Massnahme müsste bei dieser Sache helfen, die wir wie ihr ebenfalls gesehen haben. Die Übungen werden neu als Teil der Vorlesung vorgestellt und eingeführt, somit wird der Bezug deutlich stärker sichtbar werden und gleichzeitig wie oben beschrieben die Tutorate entlastet.
  • Überforderung: Der Kurs wird auch im FS20 der aufwändigste Kurs für die Studierenden bleiben - das Programmmanagement des BA-BWL hat uns angewiesen, den Aufwand den 8 ECTS Punkten angemessen zu gestalten. Jedoch ergeben sich drei Änderungen, die zu etwas Entlastung führen sollten: (1) Haben wir die ersten zwei Wochen und die ersten beiden Übungen neu gestaltet, sodass die Lernkurve am Anfang flacher ausfällt. (2) Werden durch die Besprechung der Übungen in den Vorlesungen zwangsweise Inhalte wegfallen. (3) Setzen wir auf aktives Erwartungsmanagement, da im HS19 viele Studierende bereits nach kurzer Zeit abgehängt waren - viele sind es nicht gewohnt, während dem Semester so viel Zeit in Übungen zu investieren. Wir haben hier deutlich gemacht, dass das Lernen in dieser Veranstaltung nicht per Lernen nach dem Semester stattfindet, sondern per «Dranbleiben» an den praktischen Übungen während dem Semester. Dieses Dranbleiben ist eine Investition - die Prüfung in FCS gestaltet sich für Studierende, die die Übungen gut gelöst haben, nach unserem Ermessen sehr einfach (z.B. viel Code Comprehension, die nur durch praktisches Üben gelernt werden kann).
  • Abschreiben und Frustration: Besonders ab Woche 5 sahen wir im HS19 hohe Frustration bei gleichzeitig sehr hohen Übungspunktezahlen. Viele Studierende berichteten von Plagiaten oder gar Ghostwriting der Übungen, was natürlich nicht unserer Idee des praktischen Übens entspricht. Wir haben daher (1) das Bewertungsschema von 70:30 auf 20:80 umgestellt, um Druck von den praktischen Übungen zu nehmen und (2) werden die praktischen Übungen nicht mehr direkt benotet, sondern es werden während dem Semester nach den Abgabeterminen der jeweiligen Übungen benotete Quizzes durchgeführt, um den Lernfortschritt zu erheben. Diese Massnahmen sollten dazu beitragen, dass die Benotung durch Elimination von Plagiaten fairer wird; andererseits geben wir den Studierenden dadurch natürlich mehr Selbstverantwortung: es ist unbedingt erforderlich, während dem Semester die Übungen zu bearbeiten, sonst wird die Prüfung nicht zu schaffen sein! Auch wenn die Übungen (über die Quizzes) nur zu 20% in die finale Note einfliessen.

Für die Beurteilung der Wirksamkeit dieser Massnahmen ist die Studentenschaft weiterhin auf die Rückmeldungen der Studierenden angewiesen, damit die Interessenvertretung auch in Zukunft Einfluss nehmen kann. Bei konkreten Punkten meldet euch bei: interessenvertretung@shsg.ch

Autor: Alessandro Massaro, 30.03.2020


Mensa & theCube Evaluation

Im Hinblick auf den neuen Vertrag mit der Migros als Caterer der HSG haben sie ihre Leistungen angepasst. So wurden mehr und andere Menus eingeführt und auch der theCube wurde auf das Herbstsemester 2019 eingeführt. Dieser stiess bei der Allgemeinheit der Studierenden auf positives Feedback. Um das Angebot weiter zu verbessern haben wir auf unserem Instagram Account eine Evaluation durchgeführt, wo Studierende ein Feedback geben konnten. Neben dem positiven Feedback gab es auch Rückmeldungen, was verbessert werden kann, beziehungsweise was noch fehlt. Dies erfolgt für den theCube und für die Mensa allgemein.

Ein grosses Anliegen unter den Studierenden war günstigerer oder besserer Kaffee. Auch der Preis für das heisse Wasser wird als überteuert empfunden, dies gilt auch für die Preise von Softgetränken. Als Angebotserweiterung wird laktosefreie oder vegane Milch gewünscht für den Kaffee, sowie die Aufnahme von Chai Latte und El Tony im Sortiment. Auch ein Verlangen nach Mehrwegkaffeebecher wurde geäussert. Im Bereich der Nahrungsmittel ist ein Wunsch nach mehr veganen Optionen geäussert worden. Dies beinhalten vegane Snacks, vegane Sandwiches, mehr Früchte und allgemein mehr gesunde Menualternativen. Auch eine grössere Auswahl für Abendessen ist erwünscht. In der B-Mensa wird auch mehr Auswahlgefordert, wie zum Beispiel mehr Brote und Sandwiches. Zudem wird das Essen von den Studierenden als zu teuer empfunden. Für das Menu Sortiment gab es Wünsche nach Schnitzel & Pommes oder Pizza sowie mehr Salate. Die Nahrungsmittel sollten zudem mit weniger Plastik oder in Papier verpackt werden, um umweltfreundlicher mit den Ressourcen umzugehen.

Beim theCube äusserten viele Studierende den Wunsch nach mehr 0.5l Getränke, weil das Sortiment aktuell viele 1l / 1.5l Getränke beinhaltet, was für gewisse Fälle unhandlich sein kann. Zudem wurde ein breiteres Sortiment an Getränken gewünscht, so zum Beispiel Nullkalorien Softgetränke, Energy Drinks oder einen Heisswasserspender. Bezüglich der Nahrungsmittel wurde auch eine breitere Auswahl gewünscht, wie zum Beispiel weitere Snacks (Hüttenkäse, Salt n Vinegar Chips, «Schoggistängeli») oder mehr frische Früchte und Gemüse, beziehungsweise, dass diese öfters nachgefüllt werden. Auch ein Wunsch nach Fertigprodukten oder Aufwärmprodukten wurde geäussert sowie nach Sandwiches, Toast, Brot, Fleisch, Bananen und Proteinprodukten. Zudem sollen Menstrualprodukte und Schreibmaterial ins Sortiment aufgenommen werden.

Weitere Verbesserungen, welche nicht das Sortiment betreffen, wurden auch geäussert. So etwa längere Öffnungszeiten und auch mehr Öffnungstage. Bei der Kasse wurde eine Scanfunktion der Cumulus-Karte vorgeschlagen sowie Kassenzetteldruck nur auf Wunsch. Zudem wurde bemerkt, dass der Scanner oftmals nicht richtig funktioniert.

Diese Anmerkungen wurden zusammengefasst und werden am nächsten Mensakommissionsmeeting besprochen, welches am 26. März stattfindet.

Autor: Silvan Kneubühler, 18.02.2020


START Hackademy

Die diesjährige START-Hackademy fand vom 10. bis 14. Februar 2020 statt. Die START-Hackademy ist ein einwöchiger Programmierkurs für Fortgeschrittene, welche dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam von START Global und der SHSG organisiert wurde. Während der Hackademy arbeiten die Teilnehmer in Gruppen an der Lösung von Coding-Problemen im Zusammenhang mit Technologie- und Geschäftsthemen. Die Woche begann mit einer Auffrischung der wichtigsten Programmierparadigmen und einer Einführung in die diesjährigen Codierungsprobleme. Jede Coding-Aufgabe bestand aus einem konzeptuellen Überblick über die drei Schwerpunktthemen (Intelligente Städte, Gesundheitstechnologie und Arbeitswelt 4.0) und mehreren Datensätzen, um den Entwicklungsprozess in Gang zu bringen. Im Laufe von fünf Tagen arbeiteten die 25 Teilnehmer in Dreiergruppen und entwickelten eine Softwarelösung, die eine zentrale Herausforderung ihres gewählten Themas angeht. Am letzten Tag stellte jede Gruppe ihre Projekte vor und demonstrierte einen Prototyp. Besonders beeindruckt waren wir von den Studierendenprojekten zur Entwicklung einer Softwarelösung, die maschinelles Lernen zur Erkennung von Mustern bei Verkehrsunfällen implementiert (Fall "Smart Cities"), und der Entwicklung einer API, die zur Geolokalisierung von Defibrillatoren in einer städtischen Umgebung eingesetzt werden kann (Fall "Health Tech"), sowie von vielen anderen interessanten Lösungen. Die Teilnehmer der diesjährigen START-Hackademy sind gut auf den START-Hack im März 2020 vorbereitet und sehr motiviert, um den Hauptpreis mit zu konkurrieren.

18.02.2020